| cynthia schwertsik | |||||
Das hatte ich gerade gelesen, als ich begann ueber orient & okzident zu denken. die geschichte der iconographie, der respekt vor dem abbild & verbotenes. ueber haare habe ich sinniert & wie, in dem umfeld in dem ich lebe, jede freie flaeche benutzt wird um dem entkleidungs- & enthaarungswahn visuell zu froehnen, was unseren armen sinnen staendig zugemutet wird mit der vermeintlichen freiheit. & umgekehrt die verhuellung der frau, die mir doch begegnet, im schwimmbad, frauen im tschador– ueberrascht von den spontanen gedanken (fashionvictim?) & meiner abivalenz einerseits die frauenfeindlichkeit in diesem verbergen, diese seltsame loesung; (wenn man sie nicht sieht dann koennen sie keine lust provozieren – also diese vereinfachung die in dem kleidungsstueck enthalten ist) andererseits diese sehnsucht: nicht zur schau, ein geheimniss zu tragen. was wird beschuetzt – sie vor ihm? Er vor ihrem anblick? Ist er damit entmuendigt & ihr wird die identitaet genommen? |