cynthia schwertsik
painting
personal
performance
contact
 
 
Der verschleierte Blick
Heraus schauend, hinein blickend – immer nur ein teil ist sichtbar
verschleierter blick
  verschleierterblick  

  
 

   
     
John Berger:... But the essential way of seeing women, the essential use to which their images are put, has not changed. Women are depicted in a quite different way from men - not only because the feminine is different from the masculine - but because the 'ideal' spectator is always assumed to be male and the image of the woman is designed to flatter him. If you have any doubt about that this is so, make the following experiment. Choose an image of a traditional nude. Transform the woman into a man. Either in your mind's eye or by drawing on the reproduction. Then notice the violence which that transformation does. Not to the image, but to the assumptions of a likely viewer.

Das hatte ich gerade gelesen, als ich begann ueber orient & okzident zu denken. die geschichte der iconographie, der respekt vor dem abbild & verbotenes.
ueber haare habe ich sinniert & wie, in dem umfeld in dem ich lebe, jede freie flaeche benutzt wird um dem entkleidungs- & enthaarungswahn visuell zu froehnen, was unseren armen sinnen staendig zugemutet wird mit der vermeintlichen freiheit. & umgekehrt die verhuellung der frau, die mir doch begegnet, im schwimmbad, frauen im tschador– ueberrascht von den spontanen gedanken (fashionvictim?) & meiner abivalenz einerseits die frauenfeindlichkeit in diesem verbergen, diese seltsame loesung; (wenn man sie nicht sieht dann koennen sie keine lust provozieren – also diese vereinfachung die in dem kleidungsstueck enthalten ist) andererseits diese sehnsucht: nicht zur schau, ein geheimniss zu tragen.
was wird beschuetzt – sie vor ihm? Er vor ihrem anblick? Ist er damit entmuendigt & ihr wird die identitaet genommen?