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23.2. 2006
kunsthalle
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: dialoge
 

SABINE GROSCHUP/C. ANGELMAIER
Bildende Künstlerinnen

SABINE GROSCHUP Geboren 1959 in Innsbruck. Studium an der Hochschule für angewandte Kunst Wien (bei Wilhelm Holzbauer und Maria Lassnig). Lebt und arbeitet als Künstlerin, Filmemacherin und Autorin in Wien und Berlin.
Seit 1980 Kurzfilme und Dokumentationen auf Super 8, 16mm, 35mm und Video. Seit 1984 Ausstellungen von Filmloopinstallationen, Folienmalerei und Videoinstallationen im In- und Ausland. Seit 1997 Erzählende Literatur. 2006 Romandebüt mit „Alicia und die Geister“ (Czernin Verlag, Wien).
www.basis-wien.at/cgi-bin/browse.pl?t=fipo.tpl&fipoid=18005C.

ANGELMAIER Studium der Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste Wien, Film + Video an der Kunstakademie Düsseldorf.
Einzelausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen, Arbeiten im öffentlichen Raum.
1996 Gründung des Kunst- und Forschungsprojekts „MA-null im offenen und Öffentlichen Raum“. 2000/01 Forschungsprojekt „Zuhause“ (gemeinsam mit Maria Welzig, Architekturtheorie).
Texte, Vorträge und Führungen zur Kunst im öffentlichen Raum, zu Kunst am/im Bau, zum öffentlichen Raum, zum Wohnen und zur Architektur. Kurzfilme und Videos.
Preise, Stipendien (zuletzt: „Margarete Schütte-Lihotzky-Stipendium 2000“, gemeinsam mit Maria Welzig).
www.angelmaier.at

PROF. DR. CHRISTIAN SCHWEIGER
Informationsmanagement

 

„CALL ESTHER ALL”
16mm, Farbe, 7 min., 1994 Regie, Kamera, Schnitt: S. Groschup & C. Angelmaier

„Sabine Groschup und C. Angelmaier versammeln in der Lebensmittelkomödie Call Esther All … Randbemerkungen zu einem Wort, das sich auch „Cholesterol” oder (deutsch) „Cholesterin” schreiben lässt; eine Umfrage und die Ergebnisse (und ein Film darüber).
Bis 1986 gab es das noch nicht, jetzt allerdings kriecht’s in deine Wohnung und lauert überall, um deine Arterien zu verstopfen – ‚and blows your fucking heart up’ – ein kriechendes, schleimiges Monster, das eigentlich wie Cottage Cheese aussieht, aber so schlecht kann es nicht sein: Man kann es im Haar verwenden … Call Esther All ist ein experimenteller Dokumentarfilm, angelehnt an amerikanische Dokumentarserien. Er behandelt das Problem Cholesterol, das Monster, das auch in europäischen Kühlschränken lauert.” Aus: Katalog Diagonale 2, Festival des Österreichischen Films, Graz 1994