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23.2. 2006
kunsthalle
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: dialoge
 

ELIZABETH MC GLYNN
Bildende Künstlerin

Geboren 1958 in London. 1978 Matura in Zürich, Studium an der Hochschule für Gestaltung Zürich, Staatliche Kunstakademie Düsseldorf und Goldsmith’s College, University of London.
Lebt und arbeitet in Wien und Irland.
Arbeitsgebiete: Bildende Kunst, Video, Kunst im sozialen Environment.
Dozentin an der Universität für Angewandte Kunst Wien („Kunst und soziale Praxis“) und Kunsttherapeutin am Psychosomatischen Zentrum Waldviertel.
seit 1994: Work in Progress „What I see is not what I know“, Untersuchungen mit diversen Medien und Tätigkeitsgebieten über Kunst als Wahrnehmungs- und Orientierungsinstrument
Diverse Ausstellungen, Lehr-und Forschungs-
aufträge in A, D, CH, IRL, I, GB

MAG. CHRISTA
RIEDL-DORN

Wissenschaftshistorikerin

Geboren 1955, seit 1979 am Naturhistorischen Museum. Daneben Studium Geschichte mit naturwissenschaftlichen Schwerpunkt (Mag. phil. 1988).
Seit 1992 Direktorin der Abteilung Archiv und Wissenschaftsgeschichte. Autorin von mehr als 200 Publikationen, darunter 6 Büchern, zur Geschichte der Bio- und Erdwissenschaften, von Expeditionen und Sammlungen, Biografien von Naturwissenschaftlern/innen und Forschungsreisenden, Briefeditionen, zur Botanik und zur Konservierung von Bibliotheks- und Archivmaterial. Gestaltung von mehr als 80 Ausstellungen zu wissenschaftshistorischen Themen im In- und Ausland. Mitglied zahlreicher In- und ausländischer wissenschaftlicher Gesellschaften u.a. Representativ d. Society for History of Natural History (London) für Mittel- und Osteuropa (seit 1993) und Gründungsmitglied und jahrelange Stellvertreterin des Vorsitzenden der Deutsche Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie

„SELF AND STONE“
1993/2003, Bearbeitetes Fotoprint auf Aluminium, 120cm x 80cm

Die Arbeit entstand im Umfeld von „Synapsen – ein Kunstvideo für NaturwissenschaftlerInnen“ und beschreibt meinen Diskurs mit Stein als unbelebter /belebter Materie an der ich mich messe und reibe: „Man-as-subject – world-as-object“. Bei diesem gefundenen Stein im Nordwesten Irlands finde ich eine Figur im Stein eingeritzt, der Stein erzählt nicht nur von Natur- sondern auch von Menschheitsgeschichte. Interessanterweise ist, dass diese Figur auf der einen Seite des Steins platziert ist – auf der anderen ist die Stelle leer und ich stelle mich hin und lasse mich fotografieren. Es scheint, als ob dieser Ort über die Zeiten auf mich gewartet hätte, irgendetwas „funktioniert“ in einer merkwürdigen Gegenwärtigkeit als Angebot an mich.zur Diskussion gestellt.